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Behandlung auf Rezept

Krankengymnastik in Berlin-Weißensee

Die Grundleistung der Praxis: aktive Bewegungstherapie gegen Schmerz, Bewegungseinschränkung und Kraftverlust.

Was passiert bei einer Krankengymnastik?

Krankengymnastik ist aktive Bewegungstherapie. Ihre Therapeutin oder Ihr Therapeut untersucht zuerst, welche Bewegung eingeschränkt ist und woran das liegt. Danach arbeiten Sie an geführten und selbst ausgeführten Übungen - im Liegen, im Sitzen, im Stand oder am Gerät. Eine Einheit dauert in der Regel 20 Minuten, bei einer erweiterten Verordnung länger. Sie bekommen Übungen für zu Hause mit, weil die Zeit zwischen den Terminen über das Ergebnis entscheidet.

Verordnung
KG, KG-Gerät, KG-ZNS
Dauer
20 Minuten je Einheit, nach Verordnung auch 30
Kosten
Auf Rezept: gesetzliche Zuzahlung 10 Prozent plus 10 Euro je Verordnung, sofern Sie nicht befreit sind.

Der erste Termin ist ein Befund, keine Behandlung von der Stange

Wir fangen nicht mit Übungen an. Wir fangen mit der Frage an, welche Bewegung fehlt und warum. Dafür sehen wir uns an, wie Sie stehen, gehen und sich drehen, wo die Beweglichkeit endet und ob der Schmerz bei Belastung, bei Dehnung oder in Ruhe auftritt. Erst danach entscheidet sich, was in den folgenden Einheiten passiert.

Das ist auch der Grund, warum wir die Verordnung Ihres Arztes lesen, aber nicht blind abarbeiten. Auf dem Rezept steht ein Diagnoseschlüssel und ein Heilmittel. Was Ihre Schulter tatsächlich daran hindert, über Kopf zu arbeiten, steht dort nicht.

Was in den 20 Minuten passiert

Eine Einheit Krankengymnastik hat drei Teile, deren Gewicht sich im Lauf der Verordnung verschiebt:

  • Vorbereiten. Gelenke mobilisieren, verkürzte Strukturen dehnen, Gewebe lockern - alles, was die spätere Bewegung überhaupt erst möglich macht.
  • Üben. Geführte und aktive Bewegung gegen Ihr eigenes Körpergewicht, gegen Widerstand oder am Gerät. Hier liegt der eigentliche Reiz.
  • Mitnehmen. Zwei bis vier Übungen für zu Hause, die Sie ohne Gerät ausführen können.

Am Anfang einer Verordnung überwiegt der erste Teil, am Ende der zweite. Wenn wir gut gearbeitet haben, brauchen Sie uns zum Schluss weniger als am Anfang.

Was zwischen den Terminen passiert, entscheidet

Zwei Einheiten in der Woche sind 40 Minuten. Die Woche hat 10.080. Kein Verfahren der Welt gleicht aus, was in den übrigen 10.040 Minuten passiert. Deshalb bekommen Sie Übungen mit, deshalb fragen wir beim nächsten Mal danach, und deshalb sind es wenige statt vieler: Übungen, die gemacht werden, wirken. Übungen auf einem Zettel nicht.

Krankengymnastik am Gerät

Wenn Ihre Verordnung KG-Gerät ausweist, trainieren Sie an unseren Geräten unter Aufsicht mit deutlich höherer Belastung als in der klassischen Einzelbehandlung. Das kommt vor allem nach Operationen und bei chronischen Verläufen infrage, wenn der Aufbau von Kraft und Belastbarkeit das eigentliche Ziel ist.

Was wir nicht versprechen

Wir sagen Ihnen nicht, nach wie vielen Einheiten der Schmerz weg ist. Wie schnell ein Gewebe auf Belastung reagiert, hängt von Ihrem Befund ab, von Ihrem Alter, von Vorerkrankungen und davon, wie lange die Beschwerden schon bestehen. Was wir Ihnen sagen: ob wir in den ersten Einheiten eine Veränderung sehen, und was wir vorschlagen, wenn nicht.