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Schmerztherapie am Gerät

Stoßwellentherapie in Berlin-Weißensee

Mechanische Druckwellen auf einen eng umgrenzten Punkt - das kräftigste Verfahren unseres Gerätebestands, und das unangenehmste.

Tut eine Stoßwellenbehandlung weh, und wie viele Sitzungen braucht man?

Die Behandlung ist deutlich spürbar und wird von den meisten Patienten als unangenehm, aber aushaltbar beschrieben - ein klopfender, teils stechender Druck im behandelten Punkt. Die Intensität wird an Ihrer Rückmeldung eingestellt, nicht an einer Tabelle. Eine Sitzung dauert wenige Minuten. Üblich sind drei bis fünf Sitzungen im Abstand von etwa einer Woche; ob und wie eine Wirkung eintritt, zeigt sich meist erst einige Tage nach der zweiten oder dritten.

Verordnung
Selbstzahlerleistung
Dauer
5 bis 10 Minuten je Sitzung
Kosten
Nach Aufwand. Preise nennen wir am Telefon oder in der Praxis.

Zuerst die Wahrheit: das ist unangenehm

Die meisten Verfahren in einer Physiotherapiepraxis sind angenehm oder zumindest neutral. Die Stoßwelle nicht. Sie erzeugt schnelle Druckwellen, die im behandelten Punkt als klopfen, teils als Stechen ankommen. Genau dort, wo es ohnehin weh tut.

Wir schreiben das hierhin, weil es sonst auf der Behandlungsliege überrascht. Die Intensität wird in der Sitzung nach oben gefahren und richtet sich nach Ihrer Rückmeldung. Sie sagen, wann es reicht.

Warum ein Reiz bei chronischen Beschwerden sinnvoll sein kann

Sehnenansatzbeschwerden, die seit Monaten bestehen, sind meist keine akute Entzündung mehr, sondern ein Gewebe, das in einem Zustand steckengeblieben ist: schlecht durchblutet, umgebaut, ohne Heilungsimpuls. Der Grundgedanke der Stoßwelle ist, in dieses ruhige Gewebe einen mechanischen Reiz zu setzen.

Deshalb ist sie ein Verfahren für chronische, nicht für frische Beschwerden - eine Faustregel sind drei Monate Verlauf.

Wie viele Sitzungen und woran man merkt, dass es wirkt

Üblich sind drei bis fünf Sitzungen im Wochenabstand. Was Patienten oft irritiert: In den ersten ein bis zwei Tagen nach einer Sitzung kann der Schmerz zunehmen. Die Veränderung zeigt sich meist erst nach der zweiten oder dritten Sitzung, und dann eher als „morgens nicht mehr so steif“ denn als plötzliches Verschwinden.

Sehen wir nach der dritten Sitzung gar keine Bewegung, brechen wir ab. Eine vierte und fünfte Sitzung ohne jedes Anzeichen ist Geldausgabe ohne Grundlage.

Die Ausschlüsse sind ernst gemeint

Blutverdünner, Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft, Wachstumsfugen bei Kindern und Jugendlichen, Tumoren oder Infektionen im Gebiet. Wir fragen das vorher ab, und wir behandeln im Zweifel nicht, sondern schicken Sie zur Abklärung.

Was daneben laufen muss

Die Stoßwelle allein bringt bei den meisten Sehnenansatzbeschwerden wenig. Was das Gewebe belastbar macht, ist dosierte Belastung: exzentrisches Training, langsam gesteigert, über Wochen. Die Stoßwelle kann das Zeitfenster öffnen, in dem dieses Training überhaupt möglich wird. Sie ersetzt es nicht.