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Behandlung auf Rezept

Bindegewebsmassage in Berlin-Weißensee

Arbeit an den Verschiebeschichten unter der Haut - eine eigene Verordnungsposition mit eigener Technik.

Wie fühlt sich eine Bindegewebsmassage an?

Anders als eine klassische Massage. Die Therapeutin zieht mit der Fingerkuppe an der Haut und der darunterliegenden Schicht, statt in den Muskel zu drücken. Das erzeugt ein schneidendes, kratzendes Gefühl, das die meisten Patienten beim ersten Mal ungewohnt finden und nach zwei bis drei Behandlungen als angenehm beschreiben. Eine deutlich sichtbare Rötung im behandelten Gebiet gehört dazu.

Verordnung
BGM
Dauer
20 Minuten je Einheit
Kosten
Auf Rezept: gesetzliche Zuzahlung 10 Prozent plus 10 Euro je Verordnung, sofern Sie nicht befreit sind.

Was der Zug an der Haut soll

Die Bindegewebsmassage arbeitet nicht am Muskel, sondern an der Schicht zwischen Haut und Muskel. Diese Schicht ist über Nervenbahnen mit Gebieten verbunden, die weiter entfernt liegen - deshalb wird bei Beschwerden im Bein am Rücken gearbeitet und nicht dort, wo es weh tut.

Das klingt zunächst unplausibel. Nachvollziehbar wird es über die sichtbare Reaktion: das behandelte Gebiet rötet sich deutlich und bleibt für ein bis zwei Stunden warm. Diese Reaktion ist der Zweck der Behandlung, keine Nebenwirkung.

Das ist kein Faszientraining aus dem Internet

Die Technik ist alt, sie ist in der Heilmittelrichtlinie als eigene Position geführt, und sie hat klare Anwendungsgebiete. Sie ist nicht dasselbe wie Rollen auf einer Faszienrolle, und sie ersetzt keine Bewegung.

Wir sagen das, weil „Faszien“ seit einigen Jahren als Erklärung für alles herhält. Was die Bindegewebsmassage tut, ist gut beschreibbar; was sie nicht tut, auch.

Beim ersten Mal reagieren manche stark

Müdigkeit, ein leichtes Frösteln oder verstärkter Harndrang in den Stunden danach kommen vor. Trinken Sie nach der Behandlung etwas mehr und planen Sie den Termin nicht direkt vor eine Autofahrt über Land. Nach der zweiten oder dritten Einheit lässt das nach.